Nikolaus – happiness at the 6th of December

Nikolaus by annikatheblog

Maybe the Nikolaus looks like this, but nobody knows it for sure…

Der 6. Dezember ist ein ganz besonderer Tag im Advent in Deutschland. Vor allem die Kinder freuen sich auf diesen Tag. Am Abend, wenn es draußen langsam dunkel wird, kann man beobachten wie ein alter Mann mit rotem Mantel, langem weißen Bart und einem großen Sack auf dem Rücken von Haus zu Haus zieht. Manchmal kommt er auch herein, um die Geschenk persönlich zu überreichen und mit den Kindern über das letzte Jahr zu sprechen. Teilweise werden die Kinder auch nervös, wenn der Nikolaus persönlich vorbeischaut, denn er hat alle “bösen Taten” in seinem goldenen Buch niedergeschrieben. Im besten Falle hat er nur Positives über einen zu berichten. Nach seiner kurzen Rede, die eben auch mal eine Standpauke sein kann, überreicht er die Geschenke an die Kinder und verschwindet danach wieder in der Dunkelheit bis zum nächsten Jahr. Wenn er nicht herein kommen möchte, dann kann es schon mal vorkommen, dass er die Geschenke lediglich in ein Paar Schuhe steckt und gefüllt wieder vor die Haustür stellt. Manchmal klingelt er auch ohne sich selbst zu zeigen und wenn man dann die Türe öffnet, stehen nur die mit Süßigkeiten, Schokolade, Orangen, Mandarinen, Nüssen und Geschenken gefüllten Schuhe dort. Der sechste Dezember ist quasi die kleinere Version des Heiligen Abends und ich persönlich mag diese Tradition sehr.

In Erinnerung an die Barmherzigkeit des Heiligen Nikolaus

Der Bischof von Myra lebte im ersten Jahrtausend nach Christus und war vor allem für Barmherzigkeit und Großzügigkeit bekannt. Die Legende besagt, dass der Bischof drei junge Frauen vor der Prostitution gerettet hat. Der Vater wollte dies aufgrund großer Armut veranlassen. Als Nikolaus von diesem Schicksal erfährt, macht er sich auf den Weg zum Haus der Familie und wirft mehrere Goldstücke in den Kamin. Das Gold fällt daraufhin in die vor dem Kamin trocknenden Schuhe der Mädchen. Mit diesem Akt der Großzügigkeit hat er nicht nur das Schicksal der Mädchen zum Positiven gewendet, sondern auch die gesamte Familie aus der Armut geholfen. In Ehren des Heiligen Nikolaus gedenken die Menschen jedes Jahr an seinem Todestag der Barmherzigkeit sowie der Großzügigkeit. Bis heute zelebrieren wir den Tag mit der Tradition des Füllens von Schuhen mit Geschenken und anderen Kleinigkeiten – genau so wie auch das Gold in die Schuhe der Mädchen fiel.

 

// The 6th of December is a special day of Advent in Germany. Mostly the children get very excited that day. In the evening, when it gets dark outside, an old man with a red gown, a long white beard and a huge sack on his back walks from one house to the next one. Sometimes he even comes inside to not only hand over some small gifts himself but to also talk to the children about the things they did this year. This is why some of the children get nervous when the old man arrives because he has written down all the “bad things” they did during the last months in his golden book. In the best-case scenario, he only knows positive things about you. After his short speech, he hands over the gifts to the children and then leaves the house to disappear in the darkness until the next year. If he does not want to come inside he just puts the presents into a pair of shoes or anything similar and brings it to your front door. Sometimes he even rings the doorbell without showing himself. So when you open the door you will only find your shoes filled with sweets, chocolate, oranges, mandarins, nuts and small gifts. It is like the small version of Christmas Eve and I really like this tradition.

In memory of the acts of compassion of Saint Nicholas

The bishop of Myra who lived in the first century AD was known for his compassion and generosity. The legend says, that the bishop once saved three young girls from prostitution as the father wanted them to earn money for their poor family. When Saint Nicholas heard of their fate he went to their house and threw some gold down the chimney. The gold fell into the girls’s shoes as they were drying in front of the fireplace. This act of generosity not only changed the girls lives for the better but it also helped the family to overcome poverty. In honor of Saint Nicholas, people are reminiscent of compassion and generosity at the 6th of December, the anniversary of his death. Until today we still celebrate it with the tradition of putting small presents and sweets into shoes – just like the gold that fell down the chimney into the girl’s shoes.

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