My first month of Swedish lessons is officially completed now!

Als ich gestern vom Schwedischkurs nach Hause gekommen bin, ist mir aufgefallen, dass die erste Stunde schon wieder ganze vier Wochen zurückliegt. Das heißt der erste Monat ist nun offiziell absolviert und ich glaube, dass es an der Zeit ist, ein erstes Fazit zu ziehen. Ich werde euch also verraten, ob ich bereits erste Verbesserungen bemerke und ob sich der Schwedischkurs bisher gelohnt hat.

 

Ganz viel Motivation und Freude kreieren eine lebhafte Stimmung

Zu aller erst muss ich sagen, dass eine Gruppengröße von zwölf Leute genau richtig ist! Jeder von uns besucht den Unterricht freiwillig und man kann es daher förmlich spüren, wie jeder Freude am Fortschritt der Sprachkenntnisse hat. Niemand ist gelangweilt oder unmotiviert und so ist es nicht überraschend, dass wir jede Stunde wahnsinnig gut vorankommen. Es stört sich auch niemand an Hausaufgaben oder Dialogen. Es scheint, als würde sich jeder Kursteilnehmer mehr und mehr in die neue Sprache verlieben. Auch wenn wir uns nur ein Mal die Woche treffen, fühlt es sich schon jetzt so an, als würde man gute Freunde treffen. Das ist wahrscheinlich auch der Grund dafür, warum ich mich jedes Mal wie ein kleines Kind auf den Dienstag freue, wenn es wieder an der Zeit für Schwedisch ist.

Ebenso hat mir das Hören und Sprechen der Sprache sehr viel geholfen! Ich wusste schon was mir fehlte, bevor ich mit dem Kurs überhaupt angefangen hatte. Allerdings weiß ich jetzt auch, wie wichtig es ist, jemand anderen diese Sprache sprechen zu sehen und sie zu hören. Eine Sprache besteht nämlich nicht nur aus Vokabeln und Grammatik, sondern auch aus Lauten und Tönen, mit denen man sich erst einmal anfreunden muss. Das Schwedische zum Beispiel beinhaltet ganz neue Laute, die so im Deutschen nicht vorkommen. Demnach ist es anfangs wirklich schwer manche Wörter korrekt zu betonen. Aber es wird von Woche zu Woche deutlich einfacher und mal schauen wie schnell es zur Routine werden wird.

 

Vokabeln wollen trotzdem gelernt werden

Das ist dann wiederum der schwierigere Teil an einem freiwilligen Sprachkurs, der zu dem nur ein Mal pro Woche stattfindet – nämlich sich selbst zum Wiederholen der Vokabeln aufzuraffen. In der Schule wurde man indirekt dazu gezwungen, denn irgendwann standen wieder Klausuren an, die man wohl oder übel bestehen musste. Jetzt kümmert es niemanden mehr (außer dich selbst), ob man die Vokabeln wiederholt hat oder nicht. Ich bin immer noch dabei eine gute Routine zu finden, die mir beim regelmäßigen Wiederholen hilft. Aber dieses Problem wird bestimmt schnell gelöst sein, denn glücklicherweise lernen wir nicht allzu viele neue Wörter pro Stunde.

 

Alles in allem ergänzen sich der Schwedischkurs und das selbstständige Lernen sehr gut. Ich habe durchaus Gefallen daran gefunden, mein eigenes Lerntempo wählen zu können. Zugleich liebe ich es aber auch mit anderen Personen zu sprechen. Man kann einfach so viel lernen, wenn man andere Menschen beim Sprechen einer Sprache beobachtet. Ich bin also richtig glücklich mit meiner Entscheidung und kann es kaum abwarten am Ende des “Semesters” große Fortschritte zu erkennen. Vielleicht schreibe ich mich ebenfalls für den darauffolgenden Kurs ein, aber bis dahin ist zum Glück noch Zeit. In diesem Blogpost (hier) könnt ihr noch mehr über meinen Schwedischkurs erfahren. Ganz viel Liebe aus Deutschland! <3

 

// When I came home from my Swedish lesson yesterday I realized that everything started exactly four weeks ago. This means my first month is officially completed now and I think this is the perfect time to talk about my first improvements and if I think that it is worth it.

 

A lot of positivity and motivation creates a lively atmosphere

First of all I have to say that a small group of twelve people is awesome! As each one of us attends these classes voluntarily it really feels like everyone wants to make progress with their language skills. Nobody seems to be bored or unmotivated and this is exactly why we progress so much in every lesson. Nobody cares about homework or dialogues. Everyone seems to fall in love with their new language what creates a lively atmosphere during our lessons. Even though we see each other once a week since only a month it already feels like you are meeting some good friends. This is probably why I get so excited ever Tuesday when it is time for another Swedish lesson.

Moreover talking and hearing Swedish helped me a lot! I already knew what was missing when I learnt the language on my own but now I also got to know how important it is to see someone speaking a language in real life. A language consists out of so much more than only vocabulary and grammar, it is also about the sound and the tones you need to learn. Swedish for example includes completely different tones than German and in the beginning it is really hard to pronounce them correctly. But each week it is getting a lot easier so we will see how long it will take me to get a routine.

 

Vocabulary is still necessary and wants to be revised

This is probably the hard part of attending lessons voluntarily and only once a week – forcing yourself to still learn vocabulary. Back in school you always needed to focus on vocabulary as you had to pass exams etc., but now nobody (unless yourself) cares wether you revised it or not. I am still trying to find a good way to remind myself that I have to revise them regularly. But I think this problem will be easy to solve as we don’t get to know that many new words each lesson.

 

Taken as a whole, I think learning on my own and attending real Swedish lessons complement each other very well. I like the fact that I am able to set my own pace when I am learning by myself, but on the other hand I love talking to people in real life as you can learn a lot by watching them speaking the language. I am really happy about how my skills improve day by day and I can’t wait to see some big results at the end of this “semester”. Maybe I am going to attend a second class after finishing this one. But I still got some time left to decide properly. If you want to get to know more about my Swedish lessons check out this post (here) I wrote earlier this year. Lots of love from Germany <3

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I found this quote yesterday and I thought it was just perfect.

Oh mein Gott! Meine erste Stunde war der Hammer! Zu Beginn hab ich mich zwar erst Mal komplett verlaufen, aber glücklicherweise bin ich auf zwei andere Kursteilnehmer gestoßen, die genauso verloren waren wie ich. Gemeinsam haben wir es dann doch noch rechtzeitig geschafft. Was mich allerdings am meisten überrascht hat war, dass wir nur zwölf Teilnehmer sind, obwohl der Kurs vermeintlich ausgebucht war. Naja, umso besser für mich! Als wir ins Klassenzimmer kamen, sahen wir sofort das sympathische Lächeln der Lehrerin und ich mochte sie auf Anhieb. Nachdem alle Namen der Teilnehmer überprüft waren, ging es auch schon los mit den ersten schwedischen Sätzen. Was mich ziemlich stolz macht ist, dass ich jedes einzelne Wort der Lehrerin verstanden habe. Damit hätte ich trotz meiner Vorkenntnisse noch gar nicht gerechnet. Danach probierten wir die ersten Dialoge zu führen, hörten unsere ersten schwedischen Sätze und versuchten uns in schwedischer Rechtschreibung. Am Ende habe wir sogar richtige Hausaufgaben aufbekommen. Oh wie sehr ich es vermisst habe etwas Neues zu lernen und dann Hausaufgaben zu erledigen. Es fühlt sich richtig gut an endlich wieder durchzustarten. Ich freue mich schon riesig auf nächste Woche! Hoffentlich vergeht die Zeit recht schnell. Nach dem Kurs habe ich bereits versucht einen Schwedischen Vlog anzuschauen, allerdings habe ich nach den ersten, einfachen Sätzen nicht mehr viel verstanden. Vielleicht mag es jetzt noch zu schwer für mich sein, aber mal schauen, wie schnell ich lerne. Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten!

// Ahhh!! My first lesson was so cool! I loved it! At first I couldn’t find the correct room but fortunately I found some classmates that were lost too. Of course we made it just in time for class. What actually surprised me the most was that we were only twelve people even though the class was regarded as booked up. Well, this is even more perfect than I had expected. When we entered the room our teacher already smiled at us and therefore I liked her at once. After checking out our names we started with our first Swedish sentences and I already understood everything what the preceptress said! I wasn’t expecting that even though I’ve already got some knowledge! Afterwards we tried to talk our first dialogues, listened to some Swedish sentences and wrote down our first Swedish words. At the end of the class we also got some homework to do. Oh how I missed to learn something new and to write down my homework. Feels so good to be back on track and I’m already so excited for next week! Hopefully time passes by fast. When I came back from class yesterday I already tried to watch a Swedish Vlog but after a few simple sentences in the beginning I couldn’t understand a single word. This is probably too difficult for now but let’s see how fast I will learn. I will definitely keep you guys updated! 

 

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My workbook has already arrived! 🇸🇪🦌

Heute ist es endlich soweit – mein Schwedischkurs beginnt! Natürlich bin ich ganz gespannt, was mich dort erwarten wird. Obwohl ich schon Vorkenntnisse in der Sprache mitbringe, habe ich mich für einen Anfängerkurs entschieden. Meiner Meinung nach kann es einfach nicht schaden, die Grundlagen der Sprache nochmal im Unterricht beigebracht zu bekommen. Wiederholung kann ich gut gebrauchen. Wie ich schon im Blogpost über all meine Sprachen (den ihr hier findet) beschrieben habe, hadere ich noch ein bisschen mit der Grammatik. Vor allem bei dieser Problematik erhoffe ich mir mit dem Kurs schnelle Besserung. Auf dem beigefügten Bild von oben seht ihr schon mein Arbeitsheft und unter anderem befinden sich darin sehr ausführliche Seiten zur Grammatik, worüber ich mich natürlich riesig gefreut habe! Zudem findet man in dem Buch zahlreiche Übungsseiten und ich vermute mal, dass wir diese gemeinsam im Kurs bearbeiten werden. Beim Anblick des neuen Arbeitsheftes kamen doch glatt alte Erinnerungen aus der Schulzeit wieder hoch.. Das neue Arbeitsheft am Schuljahresanfang in den Händen zu halten war für mich immer das Größte, denn schließlich war es für mich ein Symbol dafür, dass ein Schuljahr geschafft war und ich selbst wieder ein Jahr älter geworden bin (ich glaube, dass jeder nachfühlen kann, wie sehr man sich über das Älterwerden in den jungen Jahren freut, hihi). Wie es letztendlich im Kurs war, erzähle ich euch dann morgen im zweiten Teil meines Beitrages. Weiterhin einen schönen Dienstag, ihr Lieben! 🙂

// Today I am going to attend my first lesson in Swedish! How cool is that? Of course I am nervous and excited at the same time. Even though I already have a bit of knowledge in Swedish I decided to attend the basic lessons. In my opinion you can never revise the basics of a language too often. Moreover, attending real lessons will be different from learning on my own. As I already told you in my blogpost about all my languages (you can find it here) I am still struggling with the grammar. I hope the lessons help me out with this problem really quick. On the picture above I already showed you my workbook which is filled with different exercises to each topic. But the best part of is that it includes various pages about Swedish grammar! I’m so happy about that! When I received the workbook I had to think about all the memories of school. Every time a new school year began I had to buy new workbooks and therefore they became quite a symbol for me. It reminded me of the old school year I had successfully passed and of growing up one more year (I think you know how excited young people get when they’re growing up, hihi). I am going to tell you more about my first lesson tomorrow. So stay tuned for part 2! Have a nice Thursday peeps! 🙂

 

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( English version further down below the German one. )

Hallo ihr Lieben! Die Überschrift hat euch bestimmt schon verraten, worum es in diesem Blogpost gehen soll, nämlich um all die Sprachen, die ich aktuell spreche und wie ich sie gelernt habe. Ich kann euch schon zu Beginn verraten, dass ich noch lange nicht mit der aktuellen Anzahl zufrieden bin und ziemlich sicher noch weitere lernen werde. Es gibt einfach so viele, die mich reizen. Vorerst jedoch reicht mir Schwedisch als neue Sprache, denn es ist um einiges schwerer als gedacht. Darauf komme ich allerdings später nochmal zurück. Eine Frage, die ich immer gestellt bekomme, ist „Warum tust du dir das an? Ist Englisch und vielleicht noch eine weitere Fremdsprache nicht genug?“. Nein, für mich ist es das nicht. Sprachen sind mehr als ein Hobby für mich – sie sind meine Leidenschaft. Es macht mir nichts aus um Mitternacht Vokabeln zu lernen. Ich bleibe ruhig, auch wenn die Grammatik noch so sinnlos erscheint. Wieso? Weil es für mich kein besseres Gefühl gibt als zu bemerken, dass mein Gehirn sich mit einer neuen Sprache, einer neuen Ausdrucksweise anfreundet. Es ist schwer zu beschreiben, aber es fühlt sich an als würde mein Gehirn eine neue Schublade dafür einrichten. So hallen dann einige der neuen Wörter und Phrasen ständig durch meinen Kopf und ich kann sie förmlich hören. Das mag sich jetzt etwas unheimlich anhören, aber es ist um einiges besser als man jetzt meinen könnte. Umso mehr ich mich mit der neuen Sprache befasse, umso stärker wird auch dieses Gefühl. Es ist schon fast wie eine kleine Sucht für mich. Ich möchte dann immer mehr Vokabeln, immer mehr Formulierungen und immer mehr über die dahinterstehende Kultur wissen. Das bringt mich wiederum zu einem anderen Punkt, warum mein Interesse für Sprache so groß ist. Eine neue Sprache und gleichzeitig ein neues Land kennenzulernen ist nämlich genau das, was das Ganze noch spannender macht. Ich liebe es mit neuen Menschen in Kontakt zu kommen und ich persönlich finde, dass es nichts besseres gibt, als sich mit ihnen in ihrer Muttersprache unterhalten zu können. Vielleicht sollte ich in einem anderen, eigenen Blogpost über all die Dinge schreiben, die mich an Sprachen so faszinieren. Aber kommen wir nun zurück zum eigentlichen Thema – meine gesprochenen Sprachen und wie ich sie gelernt habe. Aktuell spreche ich 5 Sprachen, meine Muttersprache eingeschlossen. An Fremdsprachen spreche ich Englisch, Französisch, Italienisch und Schwedisch. Ich werde über jede Sprache in einem eigenen Absatz sprechen, also scrollt einfach weiter runter, wenn ihr nur an Einzelnen interessiert seid.

 

Nr. 1: Deutsch 🇩🇪

Unschwer erkennbar ist Deutsch meine Muttersprache, was wiederum bedeutet, dass ich sie seit Geburt an spreche und höre. Selbstverständlich sprechen meine Eltern auch andere Sprachen, allerdings reichten deren Kenntnisse nicht aus, um mich bilingual zu erziehen (was ich ziemlich schade finde, denn ich bewundere Menschen, die mit mehreren unterschiedlichen Sprachen aufgewachsen sind). Ebenso sprechen all meine Verwandten Deutsch, weswegen ich auch hier nicht mit fremden Sprachen in Berührung gekommen bin. Zum ersten Kontakt mit einer Fremdsprache kam es dann im Alter von acht Jahren in der Grundschule…

 

Nr. 2: Englisch 🇬🇧🇺🇸

… und ich war sofort Feuer und Flamme, was mich wiederum schon zum nächsten Punkt bringt. English war nämlich meine allererste Fremdsprache. Angefangen hat alles ganz locker mit witzigen Spielchen und Anfängervokabluar in der Grundschule und wurde dann weitaus ernster am Gymnasium. Das Sprachniveau wurde angehoben und so konnte ich meine Fähigkeiten weiter ausbauen. Ich muss allerdings ehrlich gestehen, dass das Sprechen in Englisch mich nervös macht und ich mich allgemein mit dieser Sprache nicht so sicher fühle. Schreiben und Verstehen ist deutlich einfacher für mich als Sprechen. Genau diese Unsicherheit gehört auch zu einem meiner Ziele, denn ich möchte diese „Hürde“ im Gap Year überwinden und meine Sprachkenntnisse noch deutlich verbessern (unter anderem gibt mir der Blog die perfekte Gelegenheit dazu). Schon seit langem hege ich den Wunsch Großbritannien und vor allem London zu besuchen. Vielleicht ergibt sich da ja was in den nächsten Monaten. Im Moment bin ich nämlich immer noch damit beschäftigt mein freies Jahr zu planen.

 

Nr. 3: Französisch 🇫🇷

Französisch war mir schon immer die liebste Sprache von allen, da sie mir um einiges leichter fällt, als Englisch (ich weiß, dass die meisten von euch das nicht ganz verstehen werden, genauso wie meine Freunde, die diesen Standpunkt auch nicht mit mir teilen, haha). Bereits ein Jahr nach dem Beginn mit Englisch fing ich auch schon mit Französisch an. Es war ebenfalls ein Schulfach und dies behielt ich bis zum Abschluss auch so bei. Ich habe sogar eine der schriftlichen Abiprüfungen in Französisch abgelegt, also vielleicht könnt ihr ja jetzt einordnen, wie sehr ich die Sprache liebe. Vor ein paar Jahren hab ich am schulinternen Austausch mit Frankreich teilgenommen und es war einfach unglaublich! Es hat mir so viel Spaß gemacht und das Entdecken neuer Orte fand ich schon immer ziemlich aufregend (es war mein erstes Mal in Frankreich). Aber das Beste am Austausch ist die daraus entstandene Freundschaft mit meiner französischen Austauschpartnerin. Bis heute halten wir Kontakt und vielleicht treffen wir uns in den nächsten Jahren auch mal wieder persönlich. Ich finde es ziemlich wichtig Freunde im Ausland zu haben, denn man wird dadurch um einiges bereichert. Es hilft einem nicht nur dabei seine Sprachkenntnisse zu verbessern, sondern es erweitert gleichzeitig auch den eigenen Horizont. Darüber hinaus kann einem die Freundschaft zeigen, dass man keine Angst vor fremden Kulturen haben muss – die Kulturen mögen zwar anders sein, aber man kann so viel von ihnen lernen.

 

Nr. 4: Italienisch 🇮🇹

Italienisch war meine dritte Fremdsprache und auch sie habe ich in der Schule gelernt. Ganze 5 Lernjahre kann ich heute vorweisen. Schon immer gefiel mir der typische Klang der Sprache, der in mir die Sehnsucht nach Urlaub, Sommer, „gelato“ und „amore“ weckt. Italien ist einfach das perfekte Land für einen typischen Sommerurlaub! Meine Schule bot ebenfalls einen Austausch mit Verona an und natürlich hab ich daran teilgenommen. Auch wenn dieser Austausch anders war als mit Frankreich, gefiel er mir trotzdem richtig gut. Leider haben meine Fähigkeiten in den letzten Monaten etwas gelitten, da ich die Sprache momentan kaum sprechen oder nutzen kann.

 

Nr. 5: Schwedisch 🇸🇪

Schwedisch ist der neueste Zuwachs zu meiner „Sprachenfamilie“. Begonnen habe ich damit im Frühjahr dieses Jahres und ich könnte nicht mehr begeistert sein. Am meisten fasziniert mich daran, dass es so einige Wörter gibt, die man im Deutschen nicht findet und jetzt wo ich sie kenne, kann ich dies gar nicht nachvollziehen. Es ist, als würden diese Wörter fehlen. Scheint so, als ob der deutsche Duden ein paar Ergänzungen machen könnte und glaubt mir, ich wäre die Erste, die die neuen Wörter benutzen würde! Wie dem auch sei muss ich trotzdem gestehen, dass Schwedisch für mich die bisher schwierigste Sprache ist. Die erste Schwierigkeit stellen die neuen Buchstaben in Kombination mit den unbekannten Lauten dar. Die zweite Schwierigkeit ist die Grammatik und sie ist die deutlich größere Hürde für mich. Bei meinen vorherigen Sprachen war dies ganz anders. Da kam immer irgendwann der Tag, an dem endlich alle grammatikalischen Regeln Sinn machten. Dieser Tag bleibt in Sache Schwedisch bisher leider aus. Vor allem die ständig wechselnden Endungen der Nomen bringen mich zum Verzweifeln. Wie ihr vielleicht schon wisst, habe ich die Sprache bisher mit einer Online-Plattform gelernt (wenn ihr dazu in einem eigenen Blogpost mehr wissen wollt, dann schreibt mir das doch einfach unten in den Kommentaren). Ab nächster Woche jedoch werde ich einen richtigen Unterricht mit Lehrerin besuchen. Hoffentlich wird mir das bei meinen Schwierigkeiten mit der Grammatik und der Aussprache helfen!

 

Auch wenn das heute schon das Ende des Blogposts ist, kann ich euch jetzt schon versichern, dass Schwedisch nicht meine letzte erlernte Sprache bleiben wird. Da stehen noch so viele mehr auf meiner Liste. Warum noch mehr? Ich glaube dieses Zitat sagt alles:

 

A different language is a different vision of life. – Federico Fellini

 

Eine neue Sprache zu lernen bedeutet nicht nur neue Wörter für die gleichen Dinge zu erlernen, sondern auch eine neue Denkweise kennenzulernen. Wie ich schon vorher erwähnt habe, liebe ich es meinen Horizont zu erweitern und die beste Möglichkeit dies zu tun, ist für mich das Erlernen einer Sprache, das Bereisen des zugehörigen Landes und das Sprechen mit den Einwohnern vor Ort in deren Muttersprache. Ich hoffe sehr, dass ich euch ein bisschen inspirieren konnte und vielleicht hat der ein oder andere auch Lust bekommen, es mir gleichzutun. Denn die Welt ist ein Ort mit so vielen einzigartigen Kulturen und ganz vielen großartigen Menschen. Küsschen von Annika <3

P.S. Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren verraten würde, welche Sprachen ihr sprecht und woher ihr kommt. Das wäre super spannend!

 

 

// Hey peeps! As you already read in the caption this post is going to be all about the languages I am currently speaking and how I’ve learnt them. I can already tell you that I’m not even satisfied yet with the number of my spoken languages. There are so many languages left I still want to learn. For now Swedish is enough as a new language because it’s harder than I had imagined. But more about that later in the blogpost. One question I get asked all the time is “Why are you learning so many languages? Isn’t English and maybe one another foreign language enough?”. No, for me personally it actually isn’t. Languages are more than a hobby – they are my passion. I don’t mind learning new vocabulary at midnight. I don’t freak out if the grammar seems inexplicable. Why? Because for me one of the best feelings in the world is noticing that my brain becomes friend with a new language, a new mode of expression. It’s hard to describe how it feels but if I had to I’d say that my brain is like “installing a new area”. I can literally hear all the new sounds and vocabulary wandering in my mind. This might sound a little bit strange but it’s actually pretty great. When I’m getting more into a foreign language this “feeling” gets even stronger and for me it’s kind of addictive. I want to know more vocabulary, more expressions and more of the culture behind the language. This brings me to another point which makes languages so interesting for me. Getting to know a new country and its culture is what makes speaking languages even more fascinating. I love to get in touch with new people and talking in their mother tongue is one of the best things I can imagine. Maybe I should write another blogpost about all the things that fascinate me about foreign languages and which benefits I like the most. Now let’s get back to todays topic – my spoken languages and how I’ve learnt them. At the moment I’m speaking 5 languages including my mother tongue German. The other ones are English (of course), French, Italian and Swedish. I’m talking about each one in separate paragraphs so if you’re only interested in one of them you just need to scroll down a bit.

 

No. 1: German 🇩🇪

I’ve already told you that this is my mother tongue which means I’m talking and hearing it since day one. Of course, my parents are talking other languages too but their skills weren’t sufficient to raise me bilingual (which I think is a pity because I really admire people who grew up with to different languages). As I’m born and raised in Germany all my relatives speak German and therefore I didn’t get in touch with new languages either. The first time I came in contact with a foreign language was in primary school at the age of eight…

 

No. 2: English 🇬🇧🇺🇸

… which brings me to the next point. English was my first foreign language. Everything started with funny games and basic vocabulary at primary school and got more serious when I came into grammar school (the German „Gymnasium“). The language level became higher and this gave me the opportunity to improve my language skills. I honestly have to say that talking in English makes me nervous because I don’t feel competent whilst speaking it. Writing and mostly understanding English texts is much more easy for me. This is also one of the goals I have for my gap year – I really want to get over that „obstacle“ (the blog is a great opportunity for that by the way). I’d like to visit Great Britain for the first time and coming to London has always been a dream of mine. Let’s see what may happen the next couple of months. At the moment I’m still busy with planning my Gap Year.

 

No. 3: French 🇫🇷

This has always been my favorite language because in my opinion it’s a lot easier than talking English (I know that most of you might not agree with me just like my friends who can’t understand this point of view, haha). I started studying it after one year into English. It also has been a subject at school and I maintained it until my last year of school. I actually wrote one of my final exams in French so you might know now that my love for this language is real. A few years ago I participated at an exchange program with France and I loved it! It was so much fun and getting to know new places has always been exciting for me (it was my first time in France)  But the best part of the exchange is the friendship that started back then. I’m still in touch with the french girl who has been my exchange partner and hopefully I’m going to see her once again in the next few years. I find it really important to have friends in foreign countries because you can gain a lot from this friendship across borders. It not just helps you with your language skills but it also broadens the horizon of your knowledge. Moreover it can show you that there is no need to be afraid of new cultures – they may be different but you can learn a lot of them.

 

No. 4: Italian 🇮🇹

This has been my third language at school and I studied it for about 5 years. I always liked the sound of Italian because it makes me think of vacation, summer, „gelato“, „amore“ and so on. Italy is the perfect country for a typical summer holiday! My school also offered an exchange program with Verona back then and I participated of course. Even though it differed from the exchange program with France I loved this one too. Unfortunately my skills got worse over the past few months because I barely use this language at the moment.

 

No. 5: Swedish 🇸🇪

This is the latest addition to my „language family“. I started learning it last spring and I couldn’t be more enthusiastic. What fascinates me the most is the fact that Swedish contains a lot of words which do not exist in German and now that I got to now them it is hard to understand why they’re missing in the German language. Maybe the German Duden should create some translations of them so we can add them to our vocabulary. I would definitely be the first one to use them! However I have to say that Swedish is the most difficult language for me so far. The first difficulty is the fact that there are a lot of new letters in combination with strange sounds. The second difficulty is the grammar which is the even bigger obstacle for me. Actually I never struggled with grammar in the past. There has always come a day where everything made sense but until now this didn’t happen with Swedish. Mostly the endings of nouns which change a lot make me go crazy. Maybe you might already know that I started learning Swedish with an online platform (if you want me to write about that tell me in the comments down below) but from next week on I’m going to attend lessons with a real teacher. Hopefully it will help me with the grammar and pronunciation struggle!

 

For today this blogpost may come to an end but trust me Swedish will not be the last language I’m learning. There are so many more on my bucket list. Why? Well, this quote says it all:

 

A different language is a different vision of life. – Federico Fellini

 

Learning another language is not only learning different words for the same things, but learning another way of thinking. As I already said earlier I love to broaden my horizon and the best way to do this for me is to learn a new language, to travel the belonging country and to talk to the citizens in their mother tongue. Hopefully I could inspire you to do the same because the world is full of amazing cultures and great people. Kisses from the German girl with the Swedish name <3

P.S. I’d love to hear in the comments what languages you are speaking and where you are coming from. This would be super nice!

 

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