My first month of Swedish lessons is officially completed now!

Als ich gestern vom Schwedischkurs nach Hause gekommen bin, ist mir aufgefallen, dass die erste Stunde schon wieder ganze vier Wochen zurückliegt. Das heißt der erste Monat ist nun offiziell absolviert und ich glaube, dass es an der Zeit ist, ein erstes Fazit zu ziehen. Ich werde euch also verraten, ob ich bereits erste Verbesserungen bemerke und ob sich der Schwedischkurs bisher gelohnt hat.

 

Ganz viel Motivation und Freude kreieren eine lebhafte Stimmung

Zu aller erst muss ich sagen, dass eine Gruppengröße von zwölf Leute genau richtig ist! Jeder von uns besucht den Unterricht freiwillig und man kann es daher förmlich spüren, wie jeder Freude am Fortschritt der Sprachkenntnisse hat. Niemand ist gelangweilt oder unmotiviert und so ist es nicht überraschend, dass wir jede Stunde wahnsinnig gut vorankommen. Es stört sich auch niemand an Hausaufgaben oder Dialogen. Es scheint, als würde sich jeder Kursteilnehmer mehr und mehr in die neue Sprache verlieben. Auch wenn wir uns nur ein Mal die Woche treffen, fühlt es sich schon jetzt so an, als würde man gute Freunde treffen. Das ist wahrscheinlich auch der Grund dafür, warum ich mich jedes Mal wie ein kleines Kind auf den Dienstag freue, wenn es wieder an der Zeit für Schwedisch ist.

Ebenso hat mir das Hören und Sprechen der Sprache sehr viel geholfen! Ich wusste schon was mir fehlte, bevor ich mit dem Kurs überhaupt angefangen hatte. Allerdings weiß ich jetzt auch, wie wichtig es ist, jemand anderen diese Sprache sprechen zu sehen und sie zu hören. Eine Sprache besteht nämlich nicht nur aus Vokabeln und Grammatik, sondern auch aus Lauten und Tönen, mit denen man sich erst einmal anfreunden muss. Das Schwedische zum Beispiel beinhaltet ganz neue Laute, die so im Deutschen nicht vorkommen. Demnach ist es anfangs wirklich schwer manche Wörter korrekt zu betonen. Aber es wird von Woche zu Woche deutlich einfacher und mal schauen wie schnell es zur Routine werden wird.

 

Vokabeln wollen trotzdem gelernt werden

Das ist dann wiederum der schwierigere Teil an einem freiwilligen Sprachkurs, der zu dem nur ein Mal pro Woche stattfindet – nämlich sich selbst zum Wiederholen der Vokabeln aufzuraffen. In der Schule wurde man indirekt dazu gezwungen, denn irgendwann standen wieder Klausuren an, die man wohl oder übel bestehen musste. Jetzt kümmert es niemanden mehr (außer dich selbst), ob man die Vokabeln wiederholt hat oder nicht. Ich bin immer noch dabei eine gute Routine zu finden, die mir beim regelmäßigen Wiederholen hilft. Aber dieses Problem wird bestimmt schnell gelöst sein, denn glücklicherweise lernen wir nicht allzu viele neue Wörter pro Stunde.

 

Alles in allem ergänzen sich der Schwedischkurs und das selbstständige Lernen sehr gut. Ich habe durchaus Gefallen daran gefunden, mein eigenes Lerntempo wählen zu können. Zugleich liebe ich es aber auch mit anderen Personen zu sprechen. Man kann einfach so viel lernen, wenn man andere Menschen beim Sprechen einer Sprache beobachtet. Ich bin also richtig glücklich mit meiner Entscheidung und kann es kaum abwarten am Ende des „Semesters“ große Fortschritte zu erkennen. Vielleicht schreibe ich mich ebenfalls für den darauffolgenden Kurs ein, aber bis dahin ist zum Glück noch Zeit. In diesem Blogpost (hier) könnt ihr noch mehr über meinen Schwedischkurs erfahren. Ganz viel Liebe aus Deutschland! <3

 

// When I came home from my Swedish lesson yesterday I realized that everything started exactly four weeks ago. This means my first month is officially completed now and I think this is the perfect time to talk about my first improvements and if I think that it is worth it.

 

A lot of positivity and motivation creates a lively atmosphere

First of all I have to say that a small group of twelve people is awesome! As each one of us attends these classes voluntarily it really feels like everyone wants to make progress with their language skills. Nobody seems to be bored or unmotivated and this is exactly why we progress so much in every lesson. Nobody cares about homework or dialogues. Everyone seems to fall in love with their new language what creates a lively atmosphere during our lessons. Even though we see each other once a week since only a month it already feels like you are meeting some good friends. This is probably why I get so excited ever Tuesday when it is time for another Swedish lesson.

Moreover talking and hearing Swedish helped me a lot! I already knew what was missing when I learnt the language on my own but now I also got to know how important it is to see someone speaking a language in real life. A language consists out of so much more than only vocabulary and grammar, it is also about the sound and the tones you need to learn. Swedish for example includes completely different tones than German and in the beginning it is really hard to pronounce them correctly. But each week it is getting a lot easier so we will see how long it will take me to get a routine.

 

Vocabulary is still necessary and wants to be revised

This is probably the hard part of attending lessons voluntarily and only once a week – forcing yourself to still learn vocabulary. Back in school you always needed to focus on vocabulary as you had to pass exams etc., but now nobody (unless yourself) cares wether you revised it or not. I am still trying to find a good way to remind myself that I have to revise them regularly. But I think this problem will be easy to solve as we don’t get to know that many new words each lesson.

 

Taken as a whole, I think learning on my own and attending real Swedish lessons complement each other very well. I like the fact that I am able to set my own pace when I am learning by myself, but on the other hand I love talking to people in real life as you can learn a lot by watching them speaking the language. I am really happy about how my skills improve day by day and I can’t wait to see some big results at the end of this „semester“. Maybe I am going to attend a second class after finishing this one. But I still got some time left to decide properly. If you want to get to know more about my Swedish lessons check out this post (here) I wrote earlier this year. Lots of love from Germany <3

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Checking if somebody is home but no, Sisi was not there haha – more information about the castle here 

Heute haben wir ein kleines Schlösschen in der Nähe von Augsburg besucht, welches auch unter dem Namen „Sissi Schloss“ in der Umgebung bekannt ist. Prinzessin Sissi, auch bekannt als Herzogin von Bayern, wurde durch ihre Heirat mit Franz Joseph I. zur Kaiserin von Österreich im 19. Jahrhundert. Vor ihrem Leben am Hof verbrachte sie einige ihrer unbeschwerten Kindheitstage auf dem kleinen Schlösschen nahe Oberwittelsbach in Bayern. Meiner Meinung nach sieht es nicht aus wie ein richtiges Schloss, sondern mehr wie ein großes Ferienhaus. Der Charm zeigt sich vor allem dann, wenn die Sonne zum Vorschein kommt. Dann würde man gar nicht meinen, dass man sich mitten im tiefsten Bayern befindet. Leider hatte die Sonne schon begonnen unterzugehen weswegen die Bilder dunkler sind als erwartet. Entschuldigt bitte (ich lerne immer noch dazu)! Hoffentlich könnt ihr die Schönheit trotzdem erkennen. Für mich fühlt es sich immer unvorstellbar an, dass einst Sissi auf diesem Schloss gelebt hat. Wie aufregend wäre es bitte für einen Tag in die Vergangenheit reisen zu können, um Sissi gemeinsam mit ihren Geschwistern auf diesem Schloss zu erleben. Ein paar Arbeiter haben schon Buden für den Christkindlmarkt aufgebaut. Natürlich habe ich gleich mit meiner Familie darüber gesprochen. Ich möchte nämlich unbedingt mal im Dezember hin, wenn der Markt geöffnet hat. Die Atmosphäre muss bestimmt wunderbar weihnachtlich sein mit all der Beleuchtung und Dekoration. Also wenn ihr mal in Augsburg seid und etwas anderes als die Stadt an sich sehen wollt, dann schaut doch mal auf dem Schlösschen vorbei. Im Haus selbst befindet sich ein Ausstellung mit ständig wechselnden Themen zum Leben von Sisi allgemein. Ich kann es nur empfehlen! Eine der letzten Ausstellungen zum Beispiel zeigte ein paar ihrer Kleider – einfach traumhaft! 👑

// Today we visited an old castle which is situated near Augsburg. It is called „Sisi Schloss“ and the name says it all. Princess „Sisi“ who is also known as Elisabeth of Bavaria was Empress of Austria in the 19th century. Before getting into court life by marriage to Emperor Franz Joseph I. she spent some time in this beautiful castle at Oberwittelsbach in Bavaria. In my opinion this small castle doesn’t look like a typical castle. It is actually more like a big holiday home. Nevertheless it has a lot of charm and when the sun comes out it doesn’t feel like you’re in the middle of the Bavarian countryside. Unfortunately the sun was already going down when we arrived today. This is why the pictures turned out a little bit darker then expected so sorry for that. I hope you can see its beauty anyways. It always feels unreal for me that people like Sisi had lived there in the past. I would love to get to see one day of the past when she was a kid and played there with her brothers and sisters. Wouldn’t this be nice? A few working men already put up some wooden cabins for Christkindlmarkt. I already told my family that we have to go there when it opens in December. I think this is going to look beautiful and dreamy with all the lighting of the decorations. So if you’re around Augsburg and want to get to see something else than the city itself you definitely need to visit this dreamy place in the middle of the Bavarian countryside. Inside the castle you’ll find an exhibition where you can find out more about Sisi and her life in general. Highly recommended! But please keep in mind that the subject changes from time to time. One of the last exhibitions showed a lot of her dresses – so dreamy! 👑

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Small boats at the Speicherstadt in Hamburg, Germany

Bevor ich nun erschöpft ins Bett falle, möchte ich euch noch kurz auf den neuesten Stand der Dinge bezüglich meiner Reisepläne für das Gap Year bringen. Leider bin ich immer noch damit beschäftigt sämtliche Kataloge zu durchstöbern und alle möglichen Optionen abzuklären. Ihr glaubt gar nicht wie aufwendig die Planung ist! Ich bin eigentlich ein sehr strukturierter, ordentlicher Mensch und habe nur selten Schwierigkeiten mit organisatorischen Tätigkeiten. Jedoch gestaltet sich das Aufstellen eines Reiseplans deutlich schwieriger als erwartet. Es gibt so viele tolle Möglichkeiten und trotzdem muss so unfassbar viel bedacht werden. Langsam bekomme ich aber einen Durchblick in diesem Dschungel aus Katalogen und Angeboten. Natürlich kommt dabei so langsam auch das Fernweh bei mir auf und ich kann es kaum noch abwarten, endlich loszulegen. Aber alles zur rechten Zeit, die Monate werden sowieso wie im Flug vergehen. Ich habe heute unter anderem die Bilder meiner Reisen aus den letzten Jahren durchstöbert und vielleicht zeige ich euch ein paar davon in einem meiner nächsten Beiträge. Das Bild von oben ist auf meiner Reise nach Hamburg entstanden – an einem der wenigen Tage mit gutem Wetter… So jetzt ist es aber Zeit fürs Bett. Mir schwirren schon die ganze Zeit schwedische Floskeln vom heutigen Kurs durch den Kopf. Mal schauen in welcher Sprache ich träumen werde! Gute Nacht ihr Lieben ⭐️

// Before hopping into bed I wanted to bring you right up to date concerning my vacay plans for the Gap Year. Unfortunately I am still busy with browsing through hundreds of catalogs and checking all the opportunities. The planning takes so many hours! Even though I am a structured, tidy person the organization is a huge thing for me. There are so many difficulties you just can’t forget about and this is what makes everything so much more complicated. On top of that, there are so many possibilities I like and deciding between all of them can be hard some times. One step at a time, but I think it is slowly getting somewhere. While searching for good travel inspiration I can already feel the longing for a new travel adventure (in German we have a special word for that: „Fernweh“). It gets harder and harder to wait for the beginning of my vacations. I also looked trough some old travel pictures and I had the idea to show you some of them in one of my next blog posts. The picture from above was taken in Hamburg – when the sun finally arrived for one day… Now it is time for bed. Some Swedish phrases from todays lesson are already wandering through my head. Let us see what language my head will use for my dreams! Good night, peeps ⭐️

 

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Remarkable clothes are my favorite accessory – Zara Sweater / Mavi Jeans / Ecco Chelsea Boots (here)

Heute gibt es einen neuen Look, den ich letztens gemeinsam mit meiner Oma geshootet habe. Ich muss wirklich sagen, dass mich meine Oma jedes Mal aufs Neue überrascht! Meiner Meinung nach sind die Bilder richtig gut geworden und hätte ich das nicht erwähnt, dann wäre es euch wahrscheinlich gar nicht in den Sinn gekommen, dass diese Bilder von ihr sind. In diesem Sinne muss ich meiner Oma echt mal ein Kompliment aussprechen für ihr bisher unentdecktes Talent! Wir waren gemeinsam in Augsburg unterwegs und da durfte die Kamera natürlich nicht fehlen. Übung macht ja bekanntlich den Meister und da ich immer noch einen langen Weg vor mir habe, nutze ich zur Zeit jede Gelegenheit, die sich mir bietet. Ich habe ich mich an diesem Tag für einen meiner derzeitigen Lieblingspullis entschieden. Die Puffärmel gemeinsam mit dem Polka Dot Muster machen den Pulli zum absoluten Hingucker. Genau das, wonach ich immer suche. Ich bin im allgemeinen sehr sparsam mit Accessoires aus Gründen der Unverträglichkeit, aber auch, weil mir weniger davon besser an mir gefällt. Für mich ist es daher wichtig, dass meine Oberteile beziehungsweise Klamotten das gewisse Etwas besitzen. Und ich finde, dass der Pulli das auf jeden Fall mitbringt. Da ich mit meiner Oma immer sehr viel zu Fuß unterwegs bin, habe ich ein bequemes Paar Schuhe ausgewählt. In einem meiner vorigen Beiträge habe ich sie bereits ebenfalls kombiniert (hier). Alles in allem war es das perfekte Outfit für einen sonnigen Tag in der Stadt. Grüße aus dem immer noch sehr sonnigen Deutschland! Eure Annika 🌞

// Today it’s time for another outfit I wore this week. You won’t believe it but the pictures are taken by my grandma once again and I think she did a pretty good job! The pictures turned out great in my opinion. You would probably not expect it if I hadn’t said a word about the photographer behind the pictures. So props to you grandma! I think we discovered a hidden talent… Together we strolled through Augsburg this week and as you might already suspect I took my camera with me. Just as they say practice makes perfect and therefore I try to take as much photos as possible lately. It was also a great opportunity to shoot my outfit for you guys. This time I had chosen my favorite sweater and I can’t get over these cute puffed sleeves. Together with the Polka Dots it’s the ultimate eye candy. This is something I attach great importance to because I’ve never used a lot of accessories. Not only because of intolerance but also because I like exceptional clothes a lot more. Therefore it’s really important for me that my clothing has that certain something. This is totally applicable to the Polka Dot sweater in my opinion. As strolling with my grandma means a lot of walking I had to chose a comfy pair of shoes. I’ve already styled them in another post (here) so you might already know them. Taken as a whole, it was the perfect outfit for a sunny day in the city. Greetings from Germany where the sun still shows itself! Annika 🌞

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